Beiträge mit Schlagwörtern ‘China’

Jan
05

Zai jian, Zhongguo! Auf Wiedersehen, China!

Noch etwas müde und frierend – es ist eisig kalt an diesem Morgen in Peking – steigen wir in die Busse, die uns zum Flughafen bringen. Riesig auch er, wie alles in diesem Land.

Jan
05

Aimez-vous Brahms?

Nach einem freien Vor- und Nachmittag in Peking hieß es am Abend noch ein letztes Mal Bühne frei für Beethoven, Mozart und Brahms. Während das tragische Schicksal des Coriolanus die Chinesen offensichtlich nicht besonders berührt, entfalten Mozarts g-moll-Symphonie und Brahms’ Vierte Symphonie auch in Peking ihre überwältigende Wirkung.

Jan
04

Beethoven wirkt immer

Mit Wagner und Marimbakonzert konnte sich das Pekinger Publikum nicht wirklich erwärmen. Aber auf Beethoven ist Verlass: Nach dessen Siebter Symphonie brechen die Zuhörer in Beifall und Bravos aus, und erst nach zwei Zugaben – Smetana und Dvorak – entlässt ein glückliches, enthusiasmiertes Publikum das Orchester. So endet auch unser erstes Pekinger Konzert in Jubel und Begeisterung.

Jan
03

An Bord des Ufos

Am ersten Morgen in Peking steht die Wintersonne nur als blasser Fleck am Himmel. Aber es ist kein Nebel, der die Sicht trübt. Es ist Smog. Nicht so schlimm, wie man erwartet hatte, zugegeben. Aber doch genug, dass der Rachen sich irgendwann pelzig anfühlt und die Nasenschleimhäute sich bemerkbar machen. Auf der Fahrt zum National Center for the Performing Arts, einem der spektakulärsten Konzert-, Oper- und Theaterbauten der Welt, kommen wir durch Viertel, die den ganzen Gegensatz zeigen, der China ausmacht: Größte Armut, Dreck und Hoffnungslosigkeit in armseligen Hütten, alles überzogen mit grauem Staub wie nach einem Vulkanausbruch. Daneben in unmittelbarer Nachbarschaft und Sichtweite: atemberaubende Architektur wie die der Konzerthalle.

Jan
02

Auf nach Peking!

Am Morgen unserer Abfahrt von Shenzhen war es im Vergleich zu den spätsommerlichen Tagen zuvor merklich frischer, so als wollte uns der chinesische Wettergott schon einmal behutsam auf die zu erwartenden Temperaturen in Peking herunterkühlen.

Jan
02

Jubel, Freudentränen, Party

Es soll ja Leute geben, die gehen nur ins Konzert wegen der Zugaben. Und seien wir doch ehrlich: Ein Konzert, eine Opernaufführung, ein Theaterabend kann noch so gut sein – wenn man den Schluss, die Pointe, “in den Sand setzt”, kann das eine ganze Aufführung zunichte machen. Dies gilt natürlich auch umgekehrt. Wenn ein Konzert rundum gelungen ist und das Publikum bereits “auf den Stühlen” steht, kann die richtige Zugabe den Saal vollends zum Explodieren bringen. So geschehen bei unserem Neujahrskonzert in Shenzhen.

Jan
01

Böhmische Knödel und ein verrenkter Nacken

Einige wirken noch etwas verschlafen an diesem ersten Morgen des neuen Jahres, als uns die Busse wieder zur Konzerthalle bringen. Nach dem Ernst des Konzertes vom Vorabend steht nun die Probe zu einem fulminanten Start ins Jahr 2011 an: Slawische Tänze von Antonin Dvorak sowie zweimal Beethoven – seine Coriolan-Ouvertüre und die Siebte Symphonie, die Richard Wagner als “Apotheose des Tanzes” bezeichnete. Also “Alles Walzer” bei unseren Kollegen von den Wiener Philharmonikern am Neujahrsmorgen im goldenen Wiener Musikvereinssaal und Tänzerisches auch von uns, tausende Kilometer entfernt am anderen Ende der Welt, in der roten Concert Hall von Shenzhen.

Jan
01

Xin Nian Kuai Le – Ein frohes Neues Jahr!

Die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie und ihr Chefdirigent Jonathan Nott wünschen Ihnen, sehr verehrte Musikfreunde, ein frohes, gesundes und glückliches Jahr 2011!

Dez
31

“It’s a miracle…”

Das erste Konzert in Shenzhen ist vorbei – und war ein großartiger Erfolg! Das Publikum spendete dem Orchester und Jonathan Nott Ovationen und anerkennende Pfiffe wie auf dem Fußballfeld.

Dez
31

Stau!!!

Es ist 19.00 Uhr, und die Busse stehen bereit, um das Orchester zur Konzerthalle zu bringen. Aber kaum sind wir auf die Hauptstraße – Hauptautobahn wäre passender – abgebogen, stecken wir fest. Und das Konzert beginnt um 20.00 Uhr…