Mrz
30

Bamberger Symphoniker spielen Benefizkonzert für Japan

Die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie und ihr Chefdirigent Jonathan Nott veranstalten am 3. April 2011 ein außerordentliches Konzert zugunsten der Überlebenden des Erdbebens und des Tsunamis in Japan.

Mrz
28

Brügge, Rotterdam, Eindhoven

Mit Konzerten in Brügge, Rotterdam und Eindhoven haben die Bamberger Symphoniker ihre Gastspielreise nach Belgien und in die Niederlande beendet. In Brügge spielten sie im erst 2002 erbauten Concertgebouw, das damals anlässlich der Auszeichnung Brügges als Europäische Kulturhauptstadt errichtet worden war.

Mrz
25

Von Antwerpen nach Brügge

Vor einem dankbaren Publikum haben die Bamberger Symphoniker gestern Abend ihr Tournee-Auftaktkonzert gegeben. Atemlose Stille herrschte bei Bruckners vierter Symphonie, die auf ganz eigene Weise besonders gut zu Antwerpen passt.

Mrz
24

In der “Lohengrin”-Stadt Antwerpen

Die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie sind wieder einmal auf Tour – in einem Land, das sie im Lauf ihrer Geschichte schon oft besucht hatten: Belgien. Erste Station ist Antwerpen, wo heute morgen die Probe für das abendliche Konzert stattfand.

Mrz
21

Mit Jonathan Nott nach Belgien und in die Niederlande

Am 23. März 2011 machen sich die Bamberger Symphoniker auf, wieder einmal einen für das Orchester beinahe schon „traditionellen“ Gastspielort zu besuchen: Antwerpen. Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Jonathan Nott werden die Bamberger Symphoniker dort Werke von Beethoven, Liszt und Bruckner spielen. Es folgen Konzerte in Brügge, Rotterdam und Eindhoven.

Feb
25

Der Windsbacher Knabenchor mit Brahms’ Deutschem Requiem

Es wird ein „Gipfeltreffen“ der besonderen Art, wenn sich mit den Bamberger Symphonikern und dem Windsbacher Knabenchor zwei fränkische Musik-Institutionen von Weltrang zusammentun und eines der epochalen  Meisterwerke aufführen: Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“. Der Windsbacher Knabenchor, gegründet im selben Jahr 1946 wie die Bamberger Symphoniker, gilt heute als eines der führenden Ensembles seiner Art und ist als kultureller Botschafter seiner Region zu einem Markenzeichen Frankens geworden. Wie die Bamberger Symphoniker ist auch er seit seiner Gründung weit gereist und hat nach dem Zweiten Weltkrieg Versöhnung durch Musik ermöglicht. Geschichte geschrieben haben „die Windsbacher“, als sie als erstes deutsches Ensemble der Nachkriegszeit in Israel mit Bachs Matthäus-Passion auftreten durften. Im Interview lässt Karl-Friedrich Beringer, der den Chor seit 34 Jahren leitet und Ende 2011 sein Amt niederlegen wird, noch einmal wichtige Stationen Revue passieren.

Feb
22

Viviane Hagner mit Bartóks zweitem Violinkonzert

Im Alter von drei Jahren hielt sie das erste Mal eine Geige in der Hand, den ersten Unterricht bekam sie mit vier und mit zwölf gab sie ihr internationales Debüt: die in München geborene Geigerin Viviane Hagner. Als sie 13 Jahre jung war, war sie die Solistin im denkwürdigen Gastspiel der Berliner Philharmoniker in Israel unter Zubin Mehta. Seit etlichen Jahren spielt sie auf einer der teuersten Geigen der Welt, einer Stradivari aus dem Jahre 1717, die fast hundert Jahre lang im Besitz einer britischen Familie gewesen ist – und ungespielt im Safe lag! Seitdem entlockt Viviane Hagner dem zum Leben wiedererweckten Instrument Töne, die die Kritiker von New York bis Tokyo, von London bis Wien regelmäßig zu euphorischen Kritiken hinreißen.

Feb
08

Abschluss des Mahler-Zyklus

Im Jahr 2004 hatte begonnen, was sich seitdem zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt hat: die Einspielung sämtlicher Symphonien von Gustav Mahler mit den Bamberger Symphonikern unter ihrem Chefdirigenten Jonathan Nott. Viele Auszeichnungen haben die bisher veröffentlichten Aufnahmen von der Kritik erhalten; allein die Einspielung der Neunten Symphonie wurde gleich viermal prämiert: mit dem Internationalen Schallplattenpreis Toblacher Komponierhäuschen, dem Supersonic Pizzicato Award, dem Choc de Classica und vor allem dem Midem Cannes Classical Award im Januar 2010. Nun erreicht die jahrelange musikalische Reise ihr Ziel: Mit der Aufführung der Siebten Symphonie am 12.2.2011 rundet sich der Mahler-Zyklus.

Jan
31

“Im Zauberkreis der Nacht” – Spätwerke von Wagner, Strauss und Schumann

“Mein Lebenswerk ist zerstört, die deutsche Oper kaputt geschlagen… meine Werke werde ich auf dieser Welt nicht mehr hören und sehen – ich wollte, Mozart und Schubert hätten mich nach dem 80ten zu sich ins Elysium genommen!” Für Richard Strauss war es eine Qual, noch als alter Mann den zweiten Weltkrieg miterleben zu müssen, der neben dem unermesslichen menschlichen Leid auch die Zerstörung dessen brachte, was Strauss’ geistige, ästhetische und künstlerische Heimat war: die deutsche Kultur. “Ich bin in verzweifelter Stimmung!… Mein schönes Dresden – Weimar – München, alles dahin!” Sein Sohn Franz war es, der ihm riet, das Grübeln zu lassen und stattdessen – wieder zu komponieren. Und so verdankt die Welt einer der fürchterlichsten Menschheitskatastrophen ein Spätwerk von überwältigender Schönheit: die “Vier letzten Lieder”. Im Konzert der Bamberger Symphoniker werden sie gesungen von Sally Matthews, Dirigent ist Robin Ticciati.

Jan
25

Stummfilm und Musik: Der Rosenkavalier

Der 26. Januar 1911 ging in die Musikgeschichte ein: Im Dresdner Königlichen Opernhaus – wie die Semperoper damals noch hieß – fand die Uraufführung eines Werkes statt, das vom Publikum mit besonderer Spannung erwartet wurde, war doch sein Schöpfer nach den am selben Ort vorangegangenen Skandalerfolgen “Salome” und “Elektra” über Nacht zum berühmtesten Opern-Komponisten seiner Zeit avanciert: Richard Strauss. Nun also hatte seine neueste Oper Premiere – und wurde ebenfalls ein unbeschreiblicher Erfolg: “Der Rosenkavalier”. Fast auf den Tag genau hundert Jahre später nehmen sich die Bamberger Symphoniker des Werkes an. Jedoch nicht in der Bühnenfassung, sondern in der 14 Jahre nach der Oper entstandenen Stummfilm-Version – einem cineastischen Meisterwerk, das die Kenner der Oper verblüffen dürfte.