Okt
23

Japan-Tournee mit Ehrendirigent Herbert Blomstedt

Japan nimmt als Ziel von Gastspielreisen einen besonderen Platz in der Geschichte der Bamberger Symphoniker ein. Im Jahr 1968 reiste das Orchester erstmals nach Japan, das nach Deutschland, Österreich und der Schweiz das am häufigsten besuchte Land ist. Nicht weniger als zwölf Japan-Tourneen mit insgesamt 106 Konzerten verzeichnet die Chronik der Bamberger Symphoniker bislang. Zu einem besonderen Jubiläum kam es im Mai 2006, als in der Suntory Hall Tokyo Chefdirigent Jonathan Nott und die Bamberger Symphoniker ihr 100. Konzert in Japan gaben. Anfang November 2012 folgt nun die 13. Reise in das Land der aufgehenden Sonne – und erstmals übernimmt Ehrendirigent Herbert Blomstedt dabei die musikalische Leitung.

Okt
08

“La Bratschissima” – Tabea Zimmermann ist artist-in-residence der Saison 2012/13

Sie hat wie kaum eine andere die Viola in das Scheinwerferlicht des Konzertlebens geführt und gehört zu den größten Künstlerinnen auf diesem Instrument: Tabea Zimmermann. In der Spielzeit 2012/2013 ist sie artist-in-residence der Bamberger Symphoniker und fächert in mehreren über die Saison verteilten Konzerten die Facetten der Bratsche auf. Am Beginn der musikalischen Wanderung durch die Epochen steht mit Paul Hindemith der Komponist, der selbst Bratscher war und für das zu Unrecht im Schatten stehende Instrument wundervolle Werke geschaffen hat.

Sep
19

Organist in residence: Gunther Rost

Gunter Rost (© Sorenti)Er ist einer der profiliertesten deutschen Organisten und bei den Bamberger Symphonikern kein Unbekannter: Gunther Rost. Er stammt aus Würzburg, erhielt international bereits über ein Dutzend Preise und Auszeichnungen als Konzertorganist, hat eine Professur in Graz inne, unterrichtet daneben aber auch in London, Warschau oder Moskau und fungiert regelmäßig als Juror bei den renommiertesten Orgelwettbewerben. Bereits zwei CDs hat er für das Label Oehms Classics mit der Bayerischen Staatsphilharmonie aufgenommen. Mit Beginn der Saison 2012/2013 wird seine Bindung an “die Bamberger” noch ein wenig enger werden: Als “Organist-in-residence” ist er ab dieser Spielzeit Kurator der Orgelreihe. Für seine erste Saison hat er eine Reihe hochkarätiger Solisten nach Bamberg eingeladen. Den Auftakt macht am 14. Oktober 2012 einer der größten französischen Organisten unserer Zeit: Jean Guillou.

Sep
18

Saisonauftakt mit argentinischer Sonne: Sol Gabetta

Sol Gabetta (© Marco Borggreve)

In den Konzertsälen der Welt bleibt meistens kein Platz frei, wenn sich die argentinisch-französische Meistercellistin angekündigt hat: Sol Gabetta. In Bamberg ist sie längst ein Publikumsliebling. Zum Saisonauftakt spielt sie Edward Elgars Cellokonzert, mit dem der große Komponist des viktorianischen Englands in stiller Wehmut auf eine längst vergangene Epoche zurückblickte. Bekenntnismusik ganz anderer Art ist Schostakowitschs Zwölfte Symphonie, die der Meister der russischen Moderne in Gedenken an “Das Jahr 1917″ komponierte. Dirigent ist ein junger Star, der schon bei seinem Bamberger Debüt vor eineinhalb Jahren das Publikum im Sturm eroberte: Krzysztof Urbański.

Jul
10

Musikalischer Weltbürger – Herbert Blomstedt zum 85.

Seit seinem Einstand im Jahr 1982 hat er die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie in ganz Europa in über 120 Konzerten dirigiert, im Jahre 2006 schließlich haben die Bamberger Symphoniker ihn zu ihrem Ehrendirigenten ernannt: Herbert Blomstedt. Am 11. Juli feiert er nun seinen 85. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch, Maestro!

Mrz
21

Eugen Jochum zum Gedenken

“Die Bamberger zählen zu den ersten Orchestern Europas”, schwärmte Eugen Jochum – und er selbst hatte entscheidenden Anteil daran. Als jahrzehntelanger Mentor des Orchesters und erster Ehrendirigent in Bamberg ist er eine der prägenden Persönlichkeiten in der Historie der Bamberger Symphoniker. Am 26. März 2012 jährt sich sein Todestag zum 25. Mal.

Feb
07

Commedia dell’arte zum Hören: Webers Klarinettenkonzerte mit den Bamberger Symphonikern

Dass der große Theatraliker Carl Maria von Weber auch beim Komponieren von reiner Instrumentalmusik immer für die Bühne schrieb, und sei es nur für die “Bühne im Kopf”, wird besonders deutlich in seinen Werken für ein von ihm geschätztes und damals noch recht junges Instrument: die Klarinette. Seine zwei Konzerte und das Concertino für dieses Instrument gehören zum unverzichtbaren Repertoire eines jeden Klarinettisten – und sind der Prüfstein in puncto Virtuosität, Sanglichkeit und eben – Theatralik. Nun liegt eine neue Einspielung mit den Bamberger Symphonikern und Karl-Heinz Steffens unter der Leitung von Radoslaw Szulc vor.

Jan
11

“Ein Tanz auf Rasierklingen” – Die neue CD der Bamberger Symphoniker mit Gustav Mahlers 7. Symphonie

Es ist ein Projekt, das mittlerweile zu einer ungeahnten Erfolgsgeschichte geworden ist: die Aufnahme sämtlicher vollendeter Symphonien von Gustav Mahler durch die Bamberger Symphoniker unter der Leitung ihres Chefdirigenten Jonathan Nott. Die in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und dem Label Tudor entstandenen Einspielungen wurden über die Jahre hinweg immer wieder mit euphorischen Kritiken bedacht und mit Preisen überhäuft. Sechs von Mahlers neun Symphonien wurden bereits veröffentlicht. In diesen Tagen kommt eine weitere Einspielung auf den Markt: die rätselhafte siebte Symphonie.

Dez
20

Jahreswechsel mit Pomp und Circumstance

Wenn die Engländer von “pomp and circumstance” reden, meinen sie zweierlei: Zum einen den berühmten Marsch von Edward Elgar, zu dessen Mittelteil das Publikum bei der “Last Night of the Proms” traditionell “Land of hope and glory” mitsingt. Zum anderen bedeutet es übersetzt nichts anderes als “Glanz und Gloria” – die richtige Stimmung für die Konzerte, mit denen die Bamberger Symphoniker am 31. Dezember die “Last Night” des Jahres feiern. Für britischen Witz sorgt dabei die Solistin, die zu Englands beliebtesten Sopranistinnen gehört, die mit Mozart und Richard Strauss jahrzehntelang überragende Erfolge gefeiert und nun ihr Faible für die englische Operette entdeckt hat: Dame Felicity Lott.

Dez
14

Sir Roger Norrington mit Joseph Haydns “Die Jahreszeiten”

Sein Name steht seit Jahrzehnten für historisch informiertes Musizieren, seine CD-Einspielungen haben Kultstatus und wo immer er auftritt klingt scheinbar Vertrautes aufregend neu: Sir Roger Norrington. Schon mehrfach stand er am Pult der Bamberger Symphoniker. Nun kommt er erneut nach Bamberg und widmet sich einem der epochalen Werke der Musik – Joseph Haydns “Die Jahreszeiten”.