Archiv für Mai, 2011

Mai
12

Einen “Rosenkranz” zum Abschied

10. Mai. Rosario ist die letzte Station auf unserer Südamerikareise. Nach gut vierstündiger Fahrt in altehrwürdigen Doppelstockbussen durch endlose Weiten von Agrarland über erneuerungswürdige Autopisten erreichen wir die Stadt mit der größte Theaterdichte pro Einwohner in Argentinien. Zum dritten mal nach 1984 und 1988 gastieren die Bamberger Symphoniker in dieser Metropole am Rio Parana.

Mai
11

Bruckner trifft Tango

9. Mai. Buenos Aires ist bekannt für seine üppigen Steaks und gilt als die Welthauptstadt des Tango. Hier bleibt uns vor dem Konzert genügend Zeit, die 4-Millionen-Metropole zu erkunden. Zumal das Hotel, in dem wir untergebracht sind, den morbiden Charme vergangener Tage versprüht und nicht unbedingt zum dauerhaften Aufenthalt einlädt.

Mai
09

Am schönsten Ende der Welt

8. Mai. Der morgenliche Eispanzer auf den vor dem Hotel geparkten Autos kündigt schon den südlichen Winter an. Käftige Sonnenstrahlen lassen die Temperaturen aber bald in angenehmere Bereiche steigen. Ohne die hier häufigen Regenwolken präsentiert die chilenische Lanschaft ihre ganze Schönheit.

Mai
09

Zum südlichsten Konzertsaal der Welt

7. Mai. Heute ist der Reisetag nach Frutillar in Chile. Der Flug geht von Montevideo nach Puerto Montt, von wo aus die Schiffe ins südlich gelegene Patagonien ablegen. Da es keine Direktverbindung dorthin gibt, wird das Orchester von einem  Charterflugzeug der Chilenischen Luftwaffe abgeholt.

Mai
09

Von Rio nach Montevideo

6. Mai. Unser “Haus in Montevideo” ist ein Hotel, dessen Frühstücksraum im 25. Stockwerk liegt. Zu Kaffee und Croissants gibt es den großartigen Blick über die Stadt gratis dazu, die wir anschließend erkunden.

Mai
07

An die Copacabana

4. Mai. Heute geht es um 8:30 Uhr zum Flughafen und weiter nach Rio de Janeiro. Kleiner Schreck bei der Ankunft: Es sind nicht alle Koffer vollzählig – doch hier geht nichts verloren. Die fehlenden kommen einfach mit der nächsten Maschine. Pragmatismus auf südamerikanische Art. Und da hier alle 15 bis 30 Minuten ein Flugzeug landet, muss niemand lange warten.

Mai
04

Auch Instrumente bestehen aus Einzelteilen…

Sao Paulo, 3. Mai: Tagsüber bleibt etwas Zeit zur Entspannung. Im Vergleich zu anderen Städten bietet die 18 Millionen Einwohner zählende Metropole mit dem Kontrast aus schmalen Wohntürmen und eingeschossigen Jugendstilvillen außer dem Kunstmuseum MASP nicht viel Reizvolles. Wer jedoch einkaufen möchte, kommt hier voll auf seine Kosten: das (Konsum-)Leben pulsiert wie in New York.

Mai
04

Beethoven im Busbahnhof

Sao Paulo, 2. Mai: Am Morgen geht es noch einmal zum Ibirapuera Park, diesmal aber nur zur Probe für die vierte Symphonie von Anton Bruckner und auch nicht open air sondern “closed” sozusagen: Durch Schließen der Vorder- und Rückwand lässt sich der “Konzertsaal im Park” in eine ganz gewöhnliche Konzerthalle verwandeln.

Mai
02

Der Fliegende Holländer mit Wäscheklammern

Sao Paulo 1.5.2011, Abfahrt um 8:30 Uhr zu unserem ersten Konzert auf dieser Tournee – eine Zeit, die sich dank Zeitumstellung nicht so früh anfühlt. Im Ibirapuera Park von Sao Paulo tummeln sich schon Jogger und Spaziergänger. Ansonsten ist Sao Paulo an diesem Sonn- und Feiertag ähnlich verschlafen wie jede andere Großstadt auch. Es ist windig und ein Gewitter liegt in der Luft. Der brasilianische Wettergott scheint offensichtlich unser Programm zu kennen und einen Hang zur Theatralik zu haben: Denn passender könnte das Ambiente zur Ouvertüre von Richard Wagners “Fliegendem Holländer” nicht sein…

Mai
02

Auf nach Südamerika!

Wer abergläubisch ist, könnte beim Einsteigen ins Flugzeug ein mulmiges Gefühl gehabt haben: Denn in diesen Tagen sind die Bamberger Symphoniker unterwegs auf ihrer 13. Gastspielreise nach Brasilien – das vierte Mal unter Leitung des Chefdirigenten Jonathan Nott. Zum ersten Mal war das Orchester 1954 im „Land unter dem Zuckerhut“ zu Gast, die letzte Tournee führte die Musiker im Jahre 2008 dorthin. Auf dem Programm stehen Konzerte in Sao Paulo und Rio de Janeiro. Danach führt die Reise weiter nach Uruguay, Chile und Argentinien mit Gastspielen in Montevideo, Frutillar, Buenos Aires und Rosario.