Feb
25

Der Windsbacher Knabenchor mit Brahms’ Deutschem Requiem

Autor // Matthias Hain
Veröffentlicht in // Allgemein

Es wird ein „Gipfeltreffen“ der besonderen Art, wenn sich mit den Bamberger Symphonikern und dem Windsbacher Knabenchor zwei fränkische Musik-Institutionen von Weltrang zusammentun und eines der epochalen  Meisterwerke aufführen: Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“. Der Windsbacher Knabenchor, gegründet im selben Jahr 1946 wie die Bamberger Symphoniker, gilt heute als eines der führenden Ensembles seiner Art und ist als kultureller Botschafter seiner Region zu einem Markenzeichen Frankens geworden. Wie die Bamberger Symphoniker ist auch er seit seiner Gründung weit gereist und hat nach dem Zweiten Weltkrieg Versöhnung durch Musik ermöglicht. Geschichte geschrieben haben „die Windsbacher“, als sie als erstes deutsches Ensemble der Nachkriegszeit in Israel mit Bachs Matthäus-Passion auftreten durften. Im Interview lässt Karl-Friedrich Beringer, der den Chor seit 34 Jahren leitet und Ende 2011 sein Amt niederlegen wird, noch einmal wichtige Stationen Revue passieren.

Karl-Friedrich Beringer (© Mila Pavan)

Karl-Friedrich Beringer (© Mila Pavan)

Herr Beringer, für Ende 2011 haben Sie Ihren Rückzug vom Amt des Chorleiters des Windsbacher Knabenchors angekündigt – was für nicht wenige überraschend kam. Was hat Sie dazu bewogen?

Jeder erwartet ja von einem, dass man  seinen „Job“ bis zum Rentenalter macht. Ich fände es aber speziell für unsere Einrichtung äußerst problematisch, wenn die drei Geschäftsführer, Internatsdirektor, Finanzdirektor, Chorleiter und die Chorbürosekretärin, die ja zusätzlich den Chor auf den Reisen begleitet, zur nahezu gleichen Zeit Windsbach verlassen würden. Das wäre für jeden Nachfolger eine Katastrophe. Deshalb war es mein Entschluss, als Erster zu gehen. Außerdem ist es nach dann 34 Jahren auch irgendwann einmal gut. Ich gehe übrigens bewusst zum Jahresende und nicht zum Schuljahresende, damit es eine „Überlappung“ gibt, so dass die Eltern erst einmal sehen können, wie es danach weitergeht. Ich fände es schlecht, wenn der Wechsel in den Sommerferien stattfindet. Diejenigen, die auf das Gymnasium wechseln, verlassen dann womöglich den Chor und wir stehen ohne Sänger da.

Wie kamen Sie überhaupt zur Musik und zu Ihrer Profession, der Chorleitung?

Das ist eigentlich ein verrückter Zufall. Ich bin in Neuendettelsau geboren und aufgewachsen, einem kleinen Ort in Mittelfranken, der auch „Evangelisches Rom“ genannt wird. Als ich vier Jahre alt war, nahm mich meine Tante mit in ein Konzert in der Laurentiuskirche Neuendettelsau. Es gab Bachs „Weihnachtsoratorium“ mit dem Windsbacher Knabenchor – und dies hat mich „umgehauen“! Als ich sieben Jahre alt war, wünschte ich mir zum Geburtstag eine Schallplatte – ich weiß es noch genau: Beethovens Fünftes Klavierkonzert mit Wilhelm Backhaus. Eigentlich untypisch für dieses Alter. Aber die Platte lief dann zu Hause Tag und Nacht und tat seine Wirkung. Mit neun oder zehn Jahren wollte ich dann für kurze Zeit Pilot werden, hatte aber nie die Musik aus den Augen verloren. Relativ spät – ich war 8 Jahre alt – erhielt ich dann den ersten Klavierunterricht und machte ganz gute Fortschritte. Noch während der Schulzeit durfte ich auf dem Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg weiter Klavierunterricht nehmen und studierte später dort Schulmusik mit den Fächern Klavier, Oboe und Orgel. Allerdings bemerkte mein Klavierprofessor sehr bald, dass das Klavier und ich eigentlich keine wirkliche Einheit bildeten, wie es für hervorragende Pianisten Voraussetzung ist und empfahl mir, meine „musikalische Begabung“ verstärkt auf Dirigieren/Chordirigieren zu konzentrieren. Der Zufall wollte es, dass im Jahr 1969 ein Theologiestudent aus Neuendettelsau auf mich zukam und mich ermunterte, aus den vielen Schülerinnen und Schülern, Studenten und Studentinnen der Neuendettelsauer evangelischen Einrichtungen Diakoniewerk, Missionswerk und Augustana-Hochschule einen Chor zu gründen. So entstand der Amadeus-Chor Neuendettelsau. Wir fingen mit ca. 25 Sängern an und waren schnell über 70 Mitglieder, haben auch ein Orchester gegründet und gaben deutschlandweit öffentliche Konzerte. Und so ging alles seinen Weg. Ich wurde dann zunächst berufen, den Chor des Jugendfestspieltreffens in Bayreuth zu leiten. Das habe ich drei Jahre lang gemacht, und als Hans Thamm die Leitung des Windsbacher Knabenchors niederlegte, hat man mich gefragt, ob ich sein Nachfolger werden möchte – was ich zunächst ablehnte…

Wie bitte…?!?

Ja, denn ich bin kein Kirchenmusiker, sondern Schulmusiker und hatte mit Knabenchören eigentlich gar nichts am Hut. Aber man sagte mir, dass man sich jemanden vorstellt, der junge Menschen begeistern kann und Ahnung hat von Chormusik. Hans Thamm hat mich sogar angerufen und gefragt, warum ich mich denn nicht bewerbe. Daraufhin habe ich mich auch tatsächlich vorgestellt – und bekam die Stelle. Die Kirchenmusiker haben damals prompt ein wenig die Nase gerümpft über mich, den „Reingeschmeckten“. Doch letztendlich ist die Arbeit auch nicht wesentlich anders, als mit jedem anderen (Profi-)Chor. Der Unterschied ist allerdings, dass man es mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat, die erst einmal begeistert sein wollen. Man ist hier auch eine Art Alleinunterhalter.

Sie übernahmen den Chor 1978. Seitdem sind über drei Jahrzehnte vergangen. Wie blicken Sie heute auf das Erreichte zurück?

Zum einen bin ich stolz darauf, dass wir, die verschiedenen Sängergenerationen, die Tradition gepflegt und uns dem Neuen geöffnet haben, ohne mit aller Gewalt etwas anders machen zu wollen. Ich bin glücklich, dass wir die Qualität des Chores sogar noch steigern konnten. Außerdem habe ich, anders als mein Vorgänger, von Beginn an viele Reisen mit dem Chor unternommen, deren Erfolg natürlich das Selbstbewusstsein des Chors stärkte und wiederum andere Einladungen ins Ausland nach sich zog. Und zum anderen bin ich stolz, dass der Chor sich ein Repertoire erarbeitet hat, das er jederzeit in Perfektion „abrufbereit“ hat.

Welche Schwerpunkte haben Sie in Ihrer Amtszeit gesetzt?

Das romantische Repertoire und natürlich die großen, für einen Knabenchor „machbaren“ Oratorien – „Messias“, Mozarts Requiem, „Elias“, Stravinskys „Psalmensymphonie“. Mein Vorgänger hat das nicht gemacht. Er hat zum Beispiel auch nie die h-moll-Messe aufgeführt. Ich glaube, er war dafür auch nicht der Typ. Orchester war nicht so seine Welt. Ich habe auch sehr viel von Schütz aufgeführt. Oder die Bach-Motetten – alle sechs rauf und runter. Aber irgendwann musste ich das „dosieren“. Ich kann auch nicht jedes Jahr das Weihnachtsoratorium machen. Irgendwann fehlt mir dann die Inspiration für das Stück. Auch Kompositionsaufträge haben wir vergeben, allerdings nicht übermäßig. Denn zum Einstudieren von ganz neuen, modernen Stücken brauchen Sie mit einem solchen Chor sehr viel Zeit.

© Mila Pavan

Beim Gastspiel in Leipzig (© Mila Pavan)

Welche ist Ihre „Lieblingsmusik“ bzw. gibt es für Sie einen Favoriten unter den Komponisten?

Derjenige, der selbstverständlich alles abdeckt, ist Bach. Er ist der Komponist für die sprichwörtliche „einsame Insel“. Aber ich bin auch ein großer Brahms-, Reger- und Mahler-Fan. Oder die französischen Impressionisten! Was es dort an Farben in der Musik gibt, das haben unsere Romantiker wiederum nicht.

Die Selbstverständlichkeit der Beschäftigung mit musischen Dingen in unserer Gesellschaft schwindet immer mehr. Wie sieht es vor diesem Hintergrund mit dem Nachwuchs für den Chor aus?

Sehr wechselhaft. Aber dies gilt letztendlich für alle Leistungschöre. Im Falle von Windsbach kommt noch die geographische Lage hinzu: Windsbach liegt im Hinterland der Provinz. Wir haben keine Universität in der Nähe. Ich kann daher ehemalige Mitglieder kaum bitten, hier zu studieren, um auszuhelfen, wenn uns Stimmen fehlen. Andere Orte mit berühmten Knabenchören – Leipzig, Dresden, Hannover, Regensburg – haben es da leichter. Dazu kommt im Falle von Regensburg noch, dass der Bezug der katholischen Familien „zum Geistlichen“ – so mein Eindruck – gefestigter ist als bei den Evangelischen. Das war früher noch anders. Das heißt, wir bekommen immer weniger Nachwuchs aus evangelischen Pfarrfamilien. Mittlerweile haben wir ca. 35% Katholiken im Chor, und es melden sich auch Kinder aus konfessionslosen Familien an. Allerdings passiert es dann auch, wie erst kürzlich, dass aufgrund der Musik und der vielen geistlichen Werke, die wir singen, einer der Knaben zu mir kommt und sagt: Ich möchte mich taufen lassen.

Dazu kommt noch ein Problem, das man vielleicht gar nicht auf den ersten Blick wahrnimmt: das verkürzte Abitur G8. Da sind selbst „normale“ Schüler im Stress und stehen unglaublich unter Druck. Wie will jemand dann noch in einem Leistungschor singen, wenn er eigentlich gar keine Zeit hat? Wie will er ein Musikinstrument lernen oder Leistungssport betreiben? Wenn dann die Noten schlechter werden oder die Schüler sitzen bleiben, ist der Grund natürlich schnell gefunden: Der Chor ist schuld! Ich dachte immer, je besser der Chor ist und je mehr er musikalisch die Zuhörer berührt, desto mehr Nachwuchs müssten wir bekommen. Jetzt bin ich alt genug, um zu wissen, dass dies falsch war.

Karl-Friedrich Beringer (© Mila Pavan)

Karl-Friedrich Beringer (© Mila Pavan)

Die Arbeit im Chor, das Leben im Internat, die Gemeinschaft, in der man sich ständig befindet – dies alles hat ja sicherlich weit mehr im Sinn, als „nur“ eine gute musikalische Ausbildung und gute Konzerte zu ermöglichen?

Stimmt. Ich glaube, dass jemand, der acht bis zehn Jahre in einem Chor wie diesem gewesen ist, mit bedeutenden Orchestern, Dirigenten und Solisten gearbeitet und die Musik in sich aufgesogen hat, später kein schlechter Mensch werden kann. Er bekommt mit der Musik den Kern unseres Kulturgutes mit auf seinen Lebensweg.

Welche Rolle spielt dabei die Religion bzw. die evangelische Konfession insbesondere? Schließlich ist Ihr Hauptgeldgeber die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern.

Die Kirche legt schon großen Wert darauf, dass der Chorleiter evangelisch ist. Ich verstehe den Passus in der Satzung sehr wohl, finde ihn aber offen gestanden nicht ganz glücklich, weil dadurch ein womöglich hervorragender Musiker erst gar keine Chance bekommt. Was meine Arbeit mit dem Chor angeht, liegt mir die „typisch protestantische“ Textbezogenheit sehr am Herzen. Ich arbeite mit meinen Sängern sehr genau am Inhalt der Worte.

Sie haben mit Ihrem Chor viele Konzertreisen unternommen. Geschichte geschrieben haben Sie aber 1993 mit dem Gastspiel in Israel mit der Matthäus-Passion. Wie kam es dazu?

Aharon Kidron, einer der Überlebenden von Auschwitz und Intendant des Israel Kibbuz Chamber Orchestra, hatte die Idee, die Matthäus-Passion am See Genezareth aufzuführen. Dazu brauchte er einen Chor. Kidron stand in Verbindung mit dem Bayerischen Rundfunk, der wiederum den Kontakt zu uns herstellte. So kam es zu einem der unglaublichsten Erlebnisse für mich überhaupt! Wir hatten wundervolle Sänger zur Verfügung, u.a. Ingeborg Danz, Thomas Quasthoff, James Taylor oder Adalbert Kraus. Vor den Konzerten in Tel Aviv und Jerusalem warnte mich Aharon Kidron. Es könne sein, dass es im Publikum zu Unmutsbezeugungen kommt, dass einige Zuhörer die Aufführung stören würden. Aber nichts geschah. Im Gegenteil: Nach der Aufführung kamen selbst orthodoxe Juden auf mich zu und bedankten sich für das großartige Erlebnis.

Wie wichtig sind bei solchen Projekten, die ja auch finanziell sehr aufwändig sind, private Sponsoren?

Sie werden immer wichtiger. Glücklicherweise haben wir ein rühriges Patronat, das uns selbst Geld gibt, aber auch z.B. für große Auslandstourneen immer wieder Sponsorgelder einwirbt. Wir haben festgestellt, dass es viel leichter ist, für bestimmte Projekte Sponsoren zu begeistern, als Hauptsponsoren zu finden, die den Chor dauerhaft unterstützen.

Ist in diesem Zusammenhang auch die Attraktivität für die Medien ausschlaggebend? Wenn man sich heutzutage CD-Covers mit klassischer Musik ansieht, wähnt man sich ja manchmal in einem Erotikshop…

Ich finde das furchtbar! Aber leider geht heute Image oft über Inhalt. Wenn ich der Gründer des Chores gewesen wäre, hätte ich ihm allerdings auch nie den Namen „Knabenchor“ gegeben. Ich hatte immer den Ehrgeiz, aus diesem etwas „niedlichen“ Image herauszukommen. Man darf es jedoch nicht übertreiben. Ich finde es geradezu ekelhaft, dass die Künstler heutzutage hip und sexy und quasi ein Model sein müssen, um sich gut zu verkaufen. Dies geht am Ernst der Sache völlig vorbei. Die wirklich guten Musiker haben von ganz allein eine phantastische Ausstrahlung. Dazu braucht man keine Werbemaschinerie. Als ich unser Plattenlabel fragte, ob man für unsere CDs ein wenig Werbung machen könnte, wurde mir gesagt, dass ich dafür dann aber auch in jede Talkshow gehen müsste. Das mache ich nicht. Ich will musizieren.

Im Konzert mit den Bamberger Symphonikern steht Johannes Brahms’ Deutsches Requiem auf dem Programm – heute ein Schlüsselwerk evangelischer Oratorienliteratur, damals bei der Uraufführung aber noch als „Blasphemie“ abgestempelt, weshalb es kombiniert werden musste mit anderen Stücken, u.a. dem Halleluja aus Händels „Messias“. Welche Bedeutung hat für Sie dieses Werk?

Es ist für mich eine der größten Kompositionen überhaupt. Es ist unglaublich, dass Brahms das Requiem in verschiedenen Abschnitten komponiert hat, über Jahre hinweg, und trotzdem ist es wie aus einem Guss. Außerdem gehört für mich dieses Requiem zu den wenigen großen Oratorien, die man mit einem Knabenchor auch und gerade vom Chorklang her noch wirklich überzeugend interpretieren kann. Natürlich kann ein Knabenchor auch das Verdi-Requiem oder Bruckners Te Deum singen, aber solche Werke brauchen einen „Erwachsenen-Chorklang“ mit profunden Bässen. Das kann ein Knabenchor nicht. Es gibt eben Stücke, für die der Klang eines Knabenchores aus meiner Sicht einfach nicht geeignet ist.

Wenn Sie nicht Chorleiter wären, welcher andere Beruf würde Sie dann reizen?

Ich wollte einmal Pilot oder Schauspieler werden.

Und was machen Sie, wenn Sie sich einmal nicht mit Musik beschäftigen?

(lacht) Das gibt es nicht! Ich höre selbst im Urlaub ohne Ende CDs und versuche jetzt wieder, regelmäßig Klavier zu üben.

Beim Gastspiel in Dresden (© Mila Pavan)

Beim Gastspiel in Dresden (© Mila Pavan)

Welches war Ihr schönstes Konzerterlebnis mit dem Windsbacher Knabenchor bzw. den Bamberger Symphonikern?

Ein Konzert, das ich als wirkliche Sternstunde mit dem Chor empfunden habe, war das Gastspiel in der Dresdner Frauenkirche vor zwei Jahren mit Motetten von Brahms, Mendelssohn und Reger. Das schönste Konzert mit den Bamberger Symphonikern ist eine Jugenderinnerung: 1967 in Ansbach, das zweite Klavierkonzert und die zweite Symphonie von Johannes Brahms mit Heinz Wallberg und dem Pianisten Bruno Leonardo Gelber.

Was gehört überhaupt zu einem perfekten Konzert?

Da würde ich gern unterscheiden: Technisch perfekte Konzerte gibt es eigentlich relativ häufig. Richtige Noten singen oder Töne spielen können viele. Aber was Musik wirklich sein will, entsteht erst, wenn plötzlich alles Technische in den Hintergrund tritt, man alles um sich herum vergisst und völlig loslassen kann.

An welchem Ort möchten Sie gerne einmal ein Konzert geben?

Die Carnegie Hall in New York oder das Amazonas Theater in Manaus würden mir schon gefallen… Mit der Carnegie Hall verbindet mich übrigens bereits eine verrückte Geschichte: Ich bin ein großer Video- und Fernsehtechnik-Fan. Vor zwei Jahren bekam ich eine Einladung eines befreundeten deutschen Tonmeisters, der für das amerikanische Fernsehen in der Carnegie Hall ein Konzert mit dem Pianisten Cyprien Katsaris aufnehmen sollte – und er bot mir an, eine der Kameras zu führen! Im Abspann dieses Mitschnitts steht nun tatsächlich „Kamera: Karl-Friedrich Beringer“.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

„Heimatmuseum“ von Siegfried Lenz. Außerdem lese ich gern Krimis.

Ihr Traumziel für den Urlaub?

Brasilien, wo ich seit 25 Jahren regelmäßig bin und seit einigen Jahren ein Häuschen habe.

Welche Persönlichkeiten aus der Geschichte würden Sie gern einmal zu sich nach Hause einladen und was würden Sie aus diesem Anlass kochen?

Das müsste dann doch schon Johann Sebastian Bach sein. Und Gustav Mahler. Das einzige, was ich anbieten könnte – ich bin kein großer Koch: Curry-Huhn mit Manga-Reis.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?

Diejenigen, die einfach so passieren… Wenn sie aus Leichtfertigkeit oder Geistlosigkeit geschehen, dann nicht.

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?

Ich bin schwer zufrieden zu stellen. Also: Geduld und die Fähigkeit, es auch einmal gut sein zu lassen. Oder mit Bach zu sprechen: die „vergnüg’te Ruh’, beliebte Seelenlust“.

Interview: Matthias Hain

Konzerthalle Bamberg | Joseph-Keilberth-Saal
Mittwoch | 16.3.2011 | 20.00 Uhr | Abonnement C
Samstag | 19.3.2011 | 20.00 Uhr | Abonnement A
Sonntag | 20.3.2011 | 17.00 Uhr | Abonnement E

Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem op. 45

Karl-Friedrich Beringer | Dirigent
Jutta Böhnert | Sopran
Thomas Laske | Bariton
Windsbacher Knabenchor

Tickets kaufen:
bvd Kartenservice, Lange Str. 22, 96047 Bamberg, Tel.: 09 51 / 9 80 82 20

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