Archiv für Februar, 2011

Feb
25

Der Windsbacher Knabenchor mit Brahms’ Deutschem Requiem

Es wird ein „Gipfeltreffen“ der besonderen Art, wenn sich mit den Bamberger Symphonikern und dem Windsbacher Knabenchor zwei fränkische Musik-Institutionen von Weltrang zusammentun und eines der epochalen  Meisterwerke aufführen: Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“. Der Windsbacher Knabenchor, gegründet im selben Jahr 1946 wie die Bamberger Symphoniker, gilt heute als eines der führenden Ensembles seiner Art und ist als kultureller Botschafter seiner Region zu einem Markenzeichen Frankens geworden. Wie die Bamberger Symphoniker ist auch er seit seiner Gründung weit gereist und hat nach dem Zweiten Weltkrieg Versöhnung durch Musik ermöglicht. Geschichte geschrieben haben „die Windsbacher“, als sie als erstes deutsches Ensemble der Nachkriegszeit in Israel mit Bachs Matthäus-Passion auftreten durften. Im Interview lässt Karl-Friedrich Beringer, der den Chor seit 34 Jahren leitet und Ende 2011 sein Amt niederlegen wird, noch einmal wichtige Stationen Revue passieren.

Feb
22

Viviane Hagner mit Bartóks zweitem Violinkonzert

Im Alter von drei Jahren hielt sie das erste Mal eine Geige in der Hand, den ersten Unterricht bekam sie mit vier und mit zwölf gab sie ihr internationales Debüt: die in München geborene Geigerin Viviane Hagner. Als sie 13 Jahre jung war, war sie die Solistin im denkwürdigen Gastspiel der Berliner Philharmoniker in Israel unter Zubin Mehta. Seit etlichen Jahren spielt sie auf einer der teuersten Geigen der Welt, einer Stradivari aus dem Jahre 1717, die fast hundert Jahre lang im Besitz einer britischen Familie gewesen ist – und ungespielt im Safe lag! Seitdem entlockt Viviane Hagner dem zum Leben wiedererweckten Instrument Töne, die die Kritiker von New York bis Tokyo, von London bis Wien regelmäßig zu euphorischen Kritiken hinreißen.

Feb
08

Abschluss des Mahler-Zyklus

Im Jahr 2004 hatte begonnen, was sich seitdem zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt hat: die Einspielung sämtlicher Symphonien von Gustav Mahler mit den Bamberger Symphonikern unter ihrem Chefdirigenten Jonathan Nott. Viele Auszeichnungen haben die bisher veröffentlichten Aufnahmen von der Kritik erhalten; allein die Einspielung der Neunten Symphonie wurde gleich viermal prämiert: mit dem Internationalen Schallplattenpreis Toblacher Komponierhäuschen, dem Supersonic Pizzicato Award, dem Choc de Classica und vor allem dem Midem Cannes Classical Award im Januar 2010. Nun erreicht die jahrelange musikalische Reise ihr Ziel: Mit der Aufführung der Siebten Symphonie am 12.2.2011 rundet sich der Mahler-Zyklus.