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Debüt für Krzysztof Urbański

Autor // Matthias Hain
Veröffentlicht in // Allgemein

Krzysztof Urbanski (©  DG Photography, Ole-Einar Andersen Adresseavisen)

© DG Photography, Ole-Einar Andersen Adresseavisen

Er ist 28 Jahre jung, hat seine Ausbildung an der Chopin Musikakademie in Warschau gerade erst 2007 beendet – und hat doch bereits eine Chefdirigentenposition inne, beim Trondheim Symfoniorkester, dem dieses Jahr eine zweite folgen wird, beim Indianapolis Symphony Orchestra, und dirigiert bereits bedeutende Orchester wie die des Norddeutschen, des Südwestdeutschen und des Hessischen Rundfunks oder die Göteborgs Symfoniker: der polnische Dirigent Krzysztof Urbański. Am 15. und 16. Januar 2011 gibt er nun auch sein Debüt bei den Bamberger Symphonikern.

© DG Photography, Ole-Einar Andersen Adresseavisen

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Krzysztof Urbański hat sich in kürzester Zeit zu einem der interessantesten jungen Dirigenten entwickelt. Bereits 2007 war die Fachwelt auf ihn aufmerksam geworden, als er – nur kurz nach Abschluss seines Studiums – einstimmig zum Gewinner des Internationalen Dirigentenwettbewerbs in Prag gewählt worden war. Danach ging alles sehr schnell. Es folgten Einladungen zu wichtigen Orchestern, und im September 2009 geschah, was selten geschieht: Nur eine Woche nach seinem Debüt beim Trondheim Symfoniorkester erhielt er das Angebot, dort Chefdirigent zu werden.

© DG Photography, Ole-Einar Andersen Adresseavisen

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Mittlerweile hat er viele bedeutende Orchester dirigiert, und die Liste wird in atemberaubendem Tempo immer länger. In dieser Konzertsaison gibt er nicht nur seinen Einstand bei den Bamberger Symphonikern, sondern er dirigierte erstmals auch das Royal Scottish National Orchestra und das MDR Sinfonieorchester. Im Sommer 2010 leitete er das Eröffnungskonzert des Polen-Schwerpunktes beim Schleswig-Holstein Musik Festival mit der Sinfonia Varsovia. Konzerte mit vielen weiteren europäischen Spitzenorchestern folgen noch in dieser Saison, u.a. mit dem Philharmonia Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin sowie dem Orquesta y Coro Nacionales de España.

Polnisches Repertoire spielt eine wichtige Rolle in den Konzerten von Krzysztof Urbański. So wird auch das Publikum in den Konzerten mit den Bamberger Symphonikern Werke zu hören bekommen, die nicht unbedingt zum “Standard” gehören, dafür aber umso mehr ein Kennenlernen – oder Wiederhören – lohnen: Béla Bartóks “Bilder aus Ungarn” und Witold Lutosławskis Konzert für Violoncello und Orchester.

Solist ist der Cellist des weltberühmten Hagen Quartetts Clemens Hagen. Aus einer Salzburger Musikerfamilie stammend, ist Clemens Hagen als Solist und Kammermusiker gern gesehener Gast auf den Podien der Musikwelt. Mit dem Hagen Quartett feiert er seit Jahrzehnten national und international Erfolge, als eine der führenden Formationen ist das Ensemble jedem Kammermusikliebhaber ein Begriff. Clemens Hagen konzertierte mit einer Vielzahl an herausragenden Orchestern und Künstlerpersönlichkeiten und lehrt darüber hinaus am Salzburger Mozarteum.

Samstag, 15.1.2011 | Konzerthalle Bamberg, Joseph-Keilberth-Saal, 20.00 Uhr
Sonntag, 16.1.2011 | Theater Schweinfurt, 19.30 Uhr

Béla Bartók
Bilder aus Ungarn Sz 97

Witold Lutosławski
Konzert für Violoncello und Orchester

Antonín Dvořák
Symphonie Nr. 5 F-Dur op. 76

Krzysztof Urbański | Dirigent
Clemens Hagen | Violoncello

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