Jan
04

Beethoven wirkt immer

Autor // Matthias Hain
Veröffentlicht in // Allgemein, Auf Tour in China

Mit Wagner und Marimbakonzert konnte sich das Pekinger Publikum nicht wirklich erwärmen. Aber auf Beethoven ist Verlass: Nach dessen Siebter Symphonie brechen die Zuhörer in Beifall und Bravos aus, und erst nach zwei Zugaben – Smetana und Dvorak – entlässt ein glückliches, enthusiasmiertes Publikum das Orchester. So endet auch unser erstes Pekinger Konzert in Jubel und Begeisterung.

Das NCPA (© Matthias Hain)

Das NCPA (© Matthias Hain)

Im National Center for the Perfoming Arts aufzutreten, ist an sich schon ein Erlebnis. Das Gebäude geht über europäische Vorstellungen. Das elliptische “Ei”, wie es im Volksmund genannt wird – ein Kollege eines anderen bayerischen Orchesters fühlte sich an einen Germknödel erinnert – , hat Außenmaße von 212m auf 143m, die Höhe beträgt 46m, es reicht 32m in die Tiefe, und der künstliche See, in dem es “schwimmt”, hat eine Fläche von 35.500 Quadratmetern. Man braucht gemächlichen Schrittes zu Fuß ca. 15 bis 20 Minuten, um das “Ufo” einmal zu umrunden.

Foyer (© Matthias Hain)

Gewaltig wölbt sich die Gitterkonstruktion über das Foyer... (© Matthias Hain)

Im Innern befinden sich gleich vier Säle: der Konzertsaal, die Oper, das Theater und das Experimentelle Theater. Die Ausmaße sind so gewaltig, dass man mit Rolltreppen zu den Rängen gelangt.

Foyer (© Matthias Hain)

... und spiegelt sich im blank polierten Marmorfußboden (© Matthias Hain)

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