Dez
30

Shenzhen – eine Stadt der Superlative

Autor // Matthias Hain
Veröffentlicht in // Allgemein, Auf Tour in China

Skyline von Shenzhen (© Matthias Hain)

Die Skyline von Shenzhen im Morgendunst (© Matthias Hain)

Nur noch wenige Stunden bis zur Ankunft des Orchesters

Shenzhen, die erste Station der China-Gastspielreise der Bamberger Symphoniker, ist eine Stadt der Superlative: 12 Millionen Einwohner – und bestimmt ebenso viele Autos. Kein Wunder, dass die Skyline sich in der Mittagssonne im Dunst verbirgt.

Skyline von Shenzhen (© Matthias Hain)

Die Skyline von Shenzhen (© Matthias Hain)

A propos Sonne: Der deutsche Winter ist hier schnell vergessen. Es hat um die 20 Grad (über dem Gefrierpunkt, versteht sich), und wenn der Smog nicht wäre, könnte man vielleicht sogar den blauen Himmel sehen. Zum Glück weht eine steife Brise, so dass die Abgase aus der Stadt gepustet werden.

Gründerzeit auf Chinesisch

Die Skyline von Shenzhen (© Matthias Hain)

Die Skyline von Shenzhen (© Matthias Hain)

Dass China seit Jahren einen gewaltigen wirtschaftlichen Boom erlebt, führt einem eine Stadt wie Shenzhen im wahrsten Sinne des Wortes deutlich vor Augen: Im Jahr 1979 war Shenzhen noch ein verschlafenes Nest von 30.000 Einwohnern, heute – nur 31 Jahre später (nicht einmal eine Generation) – ist es eine Mega-City von 12 Millionen Einwohnern! Gründerzeit auf Chinesisch…

Shenzhen ist die Stadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen Chinas und eine der am schnellsten wachsenden Städte des Landes. Der Reichtum stammt – wie könnte es anders sein – aus den Wirtschaftszweigen Telekommunikation und Elektronik. Was besonders nachts übrigens überdeutlich zu sehen ist: Überall blinkt und glizert es von Leuchtreklamen, die einem die bunte Welt des Konsums verheißen. So muss es wohl im Berlin der 20er Jahre gewesen sein…

Financial District Shenzhen (© Matthias Hain)

Financial District Shenzhen (© Matthias Hain)

Aufgrund des rasanten Wirtschaftswachstums ist Shenzhen eine der bedeutendsten Städte für ausländische Investitionen. Was sich auch an den Gästen in unserem Hotel zeigt: Amerikanisches Englisch ist fast häufiger zu hören als Chinesisch. Beim Blick auf die Stadt vom 27. Stock des Hotels aus dürften sich Amerikaner ohnehin wie zu Hause fühlen.

Blick über Shenzhen (© Matthias Hain)

Blick über Shenzhen (© Matthias Hain)

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